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Craniosacrale Osteopathie - was ist das?

Die Craniosacrale Osteopathie ist eine sanfte Methode der Körperarbeit, die den Körper in seiner Ganzheit unterstützt und seine Selbstheilungskräfte stärkt. Sie entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Osteopathie und beruht auf der Arbeit mit dem Craniosacralen Rhythmus.

 

Cranioscraler Rhythmus

Der cranioscrale Rhythmus ist neben Herzschlag und Atmung der dritte, langsamste Körperrhythmus. Er entsteht durch die Bewegungen der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor). Diese Flüssigkeit umspült, schützt und ernährt unser Nervensystem vom Gehirn (cranium) bis zum Kreuzbein (sacrum). Über das Bindegewebe breiten sich die Pulsationen ähnlich einer Wasserwelle im ganzen Körper aus, weshalb sämtliche Zellen des Körpers vom craniosacralen Rhythmus bewegt werden.

Das craniosacrale System hat außerdem eine enge Verbindung zu den anderen Körperfunktionen, zu denen etwa das Lymphsystem, der Blutkreislauf, das muskuläre und das knöcherne System gehören.

Ist der craniosacrale Rhythmus gestört, kann dies auf vielfältige Art und Weise zum Ausdruck kommen. Unmittelbare körperliche Folgen können beispielsweise muskuläre Verspannungen und Schmerzen verschiedenster Art sein. Mittelbar können sich Störungen auch auf psychischer Ebene zeigen, beispielsweise in Form von Rastlosigkeit, depressiver Verstimmung oder Schlafstörungen.